Army of Two PS3-Version von The Devil’s Cartel – Release

Was kann für die PS3 bei Army of Two The Devil’s Cartel zum Release erwartet werden?

Army of Two Gengre und Characters

Mit „Army of Two: The Devil’s Cartel“ präsentiert EA für die PS3 einen Shooter mit actiongeladenem Feuerwerk aus Ballerorgien und deckungsbasiertem Teamwork. Als düster maskierter Rächer stürzt sich der Spieler in einen Krieg gegen die südamerikanische Drogenmafia. Doch statt sich alleine durch die verschiedenen Levels zu schießen, steht einem stets ein Partner zur Seite. Die Frage bleibt, wie viel Innovation in dem Koop-System steckt?

Keine Macht den Drogen auf der PS3

Der Spieler schlüpft in „Army of Two: The Devil’s Cartel“ für die PS3 in die Rolle eines Söldners namens Alpha oder Bravo, der den Krieg gegen die Drogen in die Wohnzimmer der Drogenbarone trägt. Im gleichen Universum angesiedelt wie der Vorgänger „The 40th Day“ präsentiert „The Devil’s Cartel“ jedoch eine neue Geschichte, in der sich Alpha und Bravo als abtrünnige Agenten auf eigene Faust anschicken, dem Kartell blutig die Geschäfte zu vermiesen.

Koop-Modus: Zwei Mann gegen den Rest der Welt

Wie bereits beim Vorgänger liegt der Fokus bei „Army of Two“ für die PS3 auf dem Koop-Modus. Ob mit einem KI-Kumpanen oder einem echten Mitspieler, wirklich effektiv kann man nur zu zweit gegen die Heerscharen an bewaffneten Gegnern vorgehen. So müssen Hindernisse überwunden und Räuberleitern gestellt werden, aber Gegner können auch geschickt flankiert oder vom Partner in die Deckung gezwungen werden. Das Prinzip des Feuerschutzes bringt dabei etwas mehr Leben in das Genre der deckungsbasierten Third-Person-Shooter.
Das macht mit einem menschlichen Mitspieler natürlich deutlich mehr Spaß als mit der KI an seiner Seite, da so tatsächlich koordiniertes Vorgehen möglich wird.
Neben dem genretypischen Geballer kann vor allem der Overkill-Modus überzeugen, in dem die beiden Agenten über sich hinaus wachsen – In Zeitlupe und mit unbegrenzten Munitionsreserven schießen sie sich so auch durch eine Übermacht an Feinden.

Die Technik der Zerstörung

Grafisch ist das Spiel bombastisch, denn wie schon „Battlefield 3″ läuft „Army of Two: The Devil’s Cartel“ auf dem Frostbite 2-Engine. Das bedeutet nicht nur, dass Waffen tatsächliche Schäden überall in der Umgebung hinterlassen, sondern besonders die Lichteffekte strahlen in der südamerikanischen Sonne. Für schwache Gemüter ist „The Devil’s Cartel“ übrigens nicht zu empfehlen, denn Alpha und Bravo gehen gnadenlos gegen ihre Gegner vor – durch Frostbite 2 werden auch Personenschäden entsprechend realistisch inszeniert.
Der Sound fügt sich wummernd in das PS3-Spiel ein, insbesondere die Waffen sorgen für dröhnende Boxen und der Overkill-Modus ist optisch, akustisch und spielerisch das absolute Highlight.

Zerstörung allerorten

„Army of Two: The Devil’s Cartel“ sorgt durch das Koop-Gameplay für frischen Wind im Shootergenre. Das deckungsbasierte Taktikgeplänkel funktioniert recht gut und durch den Overkill bekommt das Spiel einen extra Schuss Adrenalin. Insbesondere mit einem Freund an seiner Seite macht das richtig Spaß.
Grafik und Präsentation sind, typisch EA, ohnehin über jeden Zweifel erhaben.