Batman Arkham Asylum Test (PS3, Xbox 360): Fledermaus schlägt zu

Foto: Eidos
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Batman-Fans wurden schon seit einigen Monaten immer wieder mit kleinen Info-Häppchen auf Batman Arkham Asylum heiß gemacht. Dass sich das Warten gelohnt hat und nicht nur die x-te x-beliebige Comic-Umsetzung ihren Weg auf die Konsolen gefunden hat, legen die ersten Tests nahe.

Die Story ist schnell erzählt: Batman will seinen Erzrivalen, den Joker, im Arkham Asylum abliefern, doch das stellt sich als Falle heraus, so dass der dunkle Ritter sich einer Übermacht an wildgewordenen Gegnern gegenüber sieht und sich durch die Gemäuer der Irrenanstalt schlagen muss.

Das Besondere daran ist, dass – Batman-typisch – häufig aus dem Hinterhalt blitzschnell zugeschlagen werden muss, und genauso schnell muss man sich wieder aus dem Staub machen. Gesammelte Erfahrungspunkte kann man in Ausrüstung umsetzen. Die Steuerung ist dabei betont simpel gehalten, oft reicht eine Angriffstaste. Die Kämpfe werden durch Zeitlupen und Zoom-Aufnahmen aufgelockert und vor allem optisch aufgewertet.

Was die Tester einmütig loben, ist die grandiose Grafik von Batman Arkham Asylum, die gelungene Sprachausgabe und überhaupt die „filmreife Inszenierung“, wie Eurogamer festhält. Hier meint man sogar, das „beste Superhelden-Spiel“ überhaupt vorliegen zu haben. Bei 4 Players hingegen ist man zwar auch angetan, meint aber, es „fehlt das i- Tüpfelchen“. Kritikpunkte waren hier vor allem der etwas einfache Schwierigkeitsgrad und die auf Dauer recht gleichförmigen Aktionen. Wertungen von unter 80 % findet man derzeit aber nicht einmal in der Sammlung von Metacritic, insofern kann man mit Batman Arkham Asylum auf PS3 und Xbox 360 wohl kaum etwas ernsthaft falsch machen. (Die PC Version erscheint später)