Battleforge Test: Strategie-Hit für Sammler

Screen: EA
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Ein Sammelkartenspiel verknüpft mit Echtzeitstrategie – als Battleforge angekündigt wurde, durfte man zunächst einmal die Augenbrauen erstaunt hochziehen, und sich fragen, ob das denn tatsächlich funktionieren kann. Erste BattleforgeTests scheinen sich aber weitgehend einig zu sein: Das Experiment ist gelungen.

Wie funktioniert Battleforge? Jeder Spieler stellt sein persönliches Deck aus (virtuellen) Trading Cards zusammen, die jeweils Punkte kosten. Davon hat man zu Beginn 3000 (reicht für 160 Karten), kann sich aber im Laufe des Spiels Booster Packs für echte Euros hinzukaufen, um aufzurüsten. 20 Karten braucht man zu Anfang mindestens, um Einzusteigen, ein 250-Punkte-Boost bringt 10 neue Karten, unter denen mindestens eine seltene sein soll. Doppelte Karten kann man mit anderen Spielern online tauschen.

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Die Zusammenstellung des Decks bestimmt im Wesentlichen die Stärken der eigenen Truppen und welche Taktiken man wählen sollte – manch einer mag es ja eher defensiv, ein anderer bevorzugt Zauberei oder Flüche, wieder andere stürzen sich gern mit voller Kraft in Angriffe. Im Solomodus gibt es dazu eine Hintergrundstory, die Golem als „seicht“ und die Kampagne auch als recht kurz aber kurzweilig beurteilt.

Für Langzeitspaß sollen hingegen Koop-Missionen und Kämpfe gegen andere menschliche Mitspieler sorgen. Hier können mit bis zu elf Leuten die Decks aufeinander abgestimmt werden, was für viel Interaktion sorgt. So spiele sich Battleforge teilweise wie „fast wie eine World-of-Warcraft-Instanz der Echtzeitstrategie“, meint Golem, und auch Gameswelt sieht ihr deutliche Parallelen zu einem MMORPG.

Für Begeisterung sorgt auch die detaillierte und vor allem stimmungsvolle Grafik, weiterhin lobt etwa Gamestar musikalische Untermalung und „wuchtige Soundeffekte“. Der wohl wichtigste Punkt aber: Battleforge mache „fast schon süchtig“, wie man es bei Demonews ausdrückt. Dass dabei der Verdacht der Abzocke durch Kartenverkäufe im Raum steht, will man bei jenem Tester nicht gelten lassen. Schließlich komme man schon mit den anfänglichen Karten sehr weit, und es fallen auch keine weiteren monatlichen Gebühren an.

Die Wertungen der genannten Battleforge-Tester liegen jeweils im oberen 80%-Bereich.