Bayonetta Test (PS3, Xbox 360): Reine Hexerei?

Screen: SEGA
Screen: SEGA

Kämpfen mit den Mitteln einer modernen Hexe – wie das geht, zeigt Bayonetta. In Tests wird das Spiel aus dem Hause Sega weitgehend gelobt, auch wenn es technische Probleme gibt.

Jene betreffen allerdings vor allem die PS3-Version. Hier ist nicht nur die Grafik schwächer als auf der Xbox 360, sondern auch die Ladezeiten wesentlich länger. Computer Bild Spiele (2/2009) findet dies noch „voll in Ordnung“, andere gehen hier härter ins Gericht. Beispielsweise die Tester von Gamezone, die ausdrücklich empfehlen, die Xbox-Variante zu spielen, wenn man denn die Wahl hat.

Und überhaupt empfiehlt es sich wohl, Bayonetta vor dem Kauf einmal zu testen. Denn hier ist viele am Design „zu schrill“ und die Story „zu wirr“, wie etwa Play3 festhält. Als Hintergrundbeschallung gibt es Japan-Pop, der mit Sicherheit nicht jedermanns Sache ist. Und wer etwas gegen „Reizüberflutung“ (CoBi Spiele) hat, sollte vielleicht auch einen Bogen um Bayonetta machen. Andererseits loben die Tester das gelungene Gameplay des Hack’n’Slay-Abenteuers, welches so viel Tempo und rastlose Action bietet, wie kaum ein anderer Titel derzeit. Allerdings müsse man mit einer längeren Eingewöhnung in die recht komplexe Steuerung rechnen.

Die genannten Tester vergeben Wertungen im 85%-Bereich bzw. „gute“ Noten, selbst für die etwas schwächere PS3-Version.