Bulletstorm Test: Mächtig gewalthaltig (PS3, Xbox 360, PC)

Screen: Electronic Arts

Bulletstorm rief von Anfang an Skeptiker und Kritiker auf den Plan. Schließlich geht es bei dem Shooter, der auf PC, Xbox 360 und PS3 erscheint, darum möglichst kunstvoll zu töten. Klingt zynisch, macht aber Spaß, wie ein kurzer Test-Überblick zeigt.

Die Bulletstorm Test-Fazite der versammelten Presse sind sich ziemlich einig: Man hatte eigentlich kaum damit gerechnet, dass Bulletstorm tatsächlich ein so überzeugendes Spiel werden würde. Und man muss sich auch erst einmal einfinden in eine Welt aus überzogener Action, die keine Maßstäbe kennt, Gewalt, die Selbstzweck ist, und das alles eingebettet in eine klischeebeladene Story mit völlig überzeichneten Charakteren. Aber gerade das macht Bulletstorm eben aus. Ähnlich wie bei Duke Nukem ist hier nichts ernstzunehmen, alles Trash – aber eben dieses Gesamtbild ist in sich konsistent.

Was bemängelt wird, sind die Schnitte, die die deutsche Bulletstorm-Version über sich ergehen lassen musste. Dass es nicht so ganz blutig zugeht, hätten viele sicherlich verschmerzt, aber wenn man für bestimmte Treffer Punkte bekommt, ohne optisches Feedback, leidet der Spielspaß doch merklich (vgl. Videogamezone). Dass Bulletstorm insgesamt dennoch voller Abwechslung und überaus kurzweilig ist, bestreitet allerdings kaum jemand (vgl. Golem). Auch bei Metacritic liegen die Scores der meisten Testberichte recht einheitlich zwischen 80 und 90%. Für Actionfans also wohl eine Art Pflichtprogramm, auch wenn man vielleicht lieber zu Import-Versionen greifen wird.