CoD Modern Warfare 2 Test: Referenz ohne Revolution (PC, PS3, Xbox 360)
- Freitag, November 13, 2009, 18:21
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Foto: Activision
Call Of Duty 4: Modern Warfare galt vielen als der bislang stimmigste und beeindruckendste Shooter. Eine schwere Aufgabe also für den Nachfolger Modern Warfare 2, dem noch eines draufzusetzen.
Viel Aufregung gab es um Modern Warfare 2 schon, bevor überhaupt der erste Test geschrieben war. Ein äußerst brutaler Level (die „Flughafenszene“), bei welchem auch Zivilisten getötet werden konnten, sorgte für Empörung. In der deutschen Version des Spiels wurde dies zwar nun entschärft, die ethische Frage der Notwendigkeit solcher Szenen bleibt trotzdem im Raum – und liefert ein gefundenes Fressen für Kritiker von Ego-Shootern.
Davon abgesehen, scheint Entwickler Infinity Ward das meiste richtig gemacht zu haben bei Modern Warfare 2. Die Szenarien und Schauplätze sind abwechslungsrecih (von Afghanistan, ober Rio, eine Ölbohrplattform bis hin zu amerikanischen Vorstädten), es gibt neue Waffen und neue Arten diese einzusetzen, und vor allem die Stimmung stimmt. Als „makaber und glaubwürdig“ beschreibt Golem etwa die Darstellung fließenden Blutes, und solche Details seien es, die das Spiel ausmachten.
Die Steuerung sein überaus gelungen, ob nun auf PC, PS3 oder Xbox 360, allerdings seien die Gegner „eher tumb“, wie Gamona festhält. An Spannung fehle es dennoch nicht.
Entschädigung bieten neben der noch einmal gegenüber dem Vorgänger gesteigerten Grafik auf Klangkulisse und Soundtrack – für letzteren zeichnet erstmals Hans Zimmer verantwortlich, der sonst für Hollywood-Filme komponiert. Das Ergebnis: „von herausragender Qualität“, wie Gamona meint.
Kritik erntet die etwas kurze Solo-Spieler-Kampagne. Was also bietet der Mehrspielermodus. Auf dem PC zumindest keine Dedicated Server-Unterstützung, was vorab schon für Proteste sorgte. Ansonsten aber seien die Multiplayer-Möglichkeiten (14 Modi werden geboten) das „Maß aller Dinge“, urteilt man bei Eurogamer.
Wertungen um 90% für Modern Warfare 2 zeigen, dass Genre-Fans hier wohl zuschlagen müssen. Auch wenn manch einer das Fehlen echter Aha-Erlebnisse vermisst.


