DIRT 2 Test: Colin McRae Rallye wieder in Fahrt (PS3, Xbox 360)

Screen: Codemasters
Screen: Codemasters

Wer an Rallye-Spiele denkt, hat automatisch den Namen Colin McRae im Hinterkopf – schon seit Jahren bringt Codemasters unter dem Namen des mittlerweile verstorbenen Ex-Weltmeisters Games heraus. Der neueste Spross der Serie ist nun Colin McRae: DIRT 2.

Waren Colin McRae-Titel einstmals Garanten für anspruchsvolle, realistische Rallye-Simulation, wurde dieses Konzept nun offenbar komplett über Bord geworfen. DIRT 2 präsentiert sich erkennbar als Arcade-Rennspiel, das es auch Einsteigern leicht machen möchte. Frustmomente, so die Tester von Gamezone, gehören damit praktisch der Vergangenheit an, und viel üben muss man nicht, um erste Erfolgserlebnisse zu haben.

Damit fallen aber auch viele der „richtigen“ Rallye-Events aus, stattdessen setzt Colin McRae: DIRT 2 auf viele Rundkurse. Zudem wurde das Schadensmodell entschärft, und es gibt eine Rückspulfunktion, mit der man Fehler ausmerzen kann. Also alles im Sinne der Action-Lastigkeit. Hardcore-Simulationsfans könnte dies enttäuschen, selbst wenn die KI der Gegner ein ordentliches Level aufweist.

Demgegenüber steht eine grafische Präsentation, die etwa im Test von Eurogamer schlichtweg als „phänomenal“ beschrieben wird. Was man allerdings bemäkelt: DIRT 2 wirke ein wenig austauschbar, nicht eigenständig genug. Wer also schon ein paar Arcade-Offroad-Racer im Schrank hat, wird möglicherweise zu wenig Unterscheidungsmerkmale vorfinden.

Dennoch: In der Fachpresse kommt Colin McRae: DIRT 2 fast durchweg auf Wertungen von 80% und mehr. Gerade Einsteiger können also wenig mit dem Spiel falsch machen.

Ein Gedanke zu „DIRT 2 Test: Colin McRae Rallye wieder in Fahrt (PS3, Xbox 360)“

  1. Das Spiel ist ja ein Hammer, früher spielte ich jeden Tag, ein richtiges Vergnügen :)! danke für die Info.

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