Gewalt & Computerspiele: Blut ist nicht alles!

Eine aktuelle Studie zu realistisch dargestellter Gewalt in Computer- und Konsolenspielen hat das Ergebnis hervorgebracht, dass gewalttätige Inhalte den Spielspaß nicht erhöhen.

In dem Test wurde jeweils eine Hälfte der Gamer mit einer entschärften, die andere Hälfte mit einer Splatter-Version des Shooters Half-Life konfrontiert. Beide machten danach fast identische Angaben zum Spielspaß. Besonders interessant: Etwa 5 % der Teilnehmer wurden vorab als aggressiv eingeschätzt und entschieden sich dann auch vorwiegend für die unzensierte Version – auch sie schätzten aber beide Varianten als gleichermaßen spaßbringend ein.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob es überhaupt notwendig ist, dass Spieleentwickler Zeit und Geld in möglichst realistische Gemetzel stecken. Vielleicht ist ja der “Nintendo-Weg”, also das Auf-Niedlichkeit-und-Familienfreundlichkeit-setzen letztlich genau der richtige?

Für alle, die es genau nachlesen wollen: Die Studie “The Motivating Role of Violence in Video Games” erschien im Personality and Social Psychology Bulletin (Februar 2009, Vol. 35, No. 2).

via Golem

Ein Kommentar zu “Gewalt & Computerspiele: Blut ist nicht alles!”

  • Marc schrieb am 1 Februar, 2009, 16:24

    wär hätte das gedacht? wenn’s wirklich nur um realismus ginge hätten ja auch klassiker wie pong niemals erfolg haben können!

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