Ghost Warrior 2 – Story, Gameplay & Grafik des Sniper-Games

Was kann man zum Release von Sniper: Ghost Warrior 2 in Sachen Story, Gameplay und Grafik erwarten?

Mit dem Low Budget Shooter Sniper: Ghost Warrior gelang dem Entwicklerstudio City Interactive ein Überraschungserfolg. Nun soll das Sequel Sniper 2: Ghost Warrior diese Erfolgsstory fortsetzen. Wie schon im Vorgänger schlüpft der Spieler in die Rolle eines Scharfschützen in einem Krisengebiet, der seine Gegner möglichst unbemerkt und heimlich erledigt.

Ghost Warrior 2 – Features

Story
Die Story von Sniper 2: Ghost Warrior ist im jugoslawischen Bürgerkrieg Anfang der 90er Jahre angesiedelt. Die Stadt Sarajevo und ihre Bewohner werden von serbischen Truppen belagert, Zivilisten brutal abgeschlachtet. Eine amerikanische Armee-Einheit soll das sinnlose Töten stoppen. Der Spieler übernimmt dabei die Rolle eines Scharfschützen, der seinen Kameraden entweder aus der Deckung Feuerschutz gibt oder die gegnerischen Soldaten im Alleingang dezimiert. Meist steht dem Helden dabei ein treuer Begleiter zur Seite. Der sogenannte Spotter erkundet die Umgebung und gibt dem Sniper Hinweise auf Gegner, die sich in seiner Nähe aufhalten.

Gameplay
Der Entwickler bewirbt Sniper 2: Ghost Warrior mit sehr realistischen Scharfschützenelementen, so müssen bei den Schüssen zum Beispiel neben der Entfernung des Ziels auch Faktoren, wie der Wind oder die eigene Atmung, berücksichtigt werden. Dennoch dürfte der Schwerpunkt des Spiels weniger auf der Simulation als vielmehr einem sehr arcadelastigen und actionreichen Gameplay liegen. Das macht sich schon an der Auswahl der Waffen bemerkbar. Zwar ist das Scharfschützengewehr des Helden durchaus an die damals verwendeten Modelle angelehnt, allerdings hat der Sniper auch Zugriff auf panzerbrechende Munition, die in den frühen 90er Jahren noch nicht existierte. Auch in den Actionszenen orientiert sich Sniper 2: Ghost Warrior wohl eher am Spielspaß als am Realismus. So ist es dem Sniper beispielsweise möglich, eine ganze Gruppe von feindlichen Soldaten innerhalb weniger Sekunden aus dem Stehen zu erledigen, was unter realistischen Bedingungen ein Ding der Unmöglichkeit sein dürfte.

Grafik
Bei Sniper 2: Ghost Warrior kommt die bewährte CryEngine 3 zum Einsatz, die auch den Blockbuster-Titeln aus dem Hause CryTek beeindruckende Texturen und atemberaubende Effekte verleiht. Diese Grafikpower macht sich in Sniper 2: Ghost Warrior vor allem bei den Texturen der zerbombten und mit Trümmern übersäten Stadt Sarajevo bemerkbar. Aber auch in den Actionszenen sorgen wuchtige Explosionen und aufregende Animationen für Unterhaltung.

Fazit
Sniperspiele entwickeln sich langsam zu einem ernstzunehmenden Subgenre des klassischen Shooters. Besonders reizvoll ist hier natürlich die Möglichkeit des taktischen Vorgehens und das ständige Suchen nach Deckung. Ob Sniper 2: Ghost Warrior an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen kann, wird sich im Januar 2013 zeigen, wenn das Spiel für PC und die Konsolen PS3 und Xbox 360 erscheint.