Injustice Meinungen zu Götter unter uns – Wii U, PS3, Xbox 360

Injustice „Götter unter uns“. Meinungen zu Grafik, Sound und Story. Das Game für Wii U, PS3 und Xbox 360.

Injustice: Götter unter uns – Wenn Superhelden verrückt werden

Dass Batman sich öfters mal mit Catwoman prügelt, ist spätestens seit Arkham Asylum nichts neues, aber wenn plötzlich Superman ins Spiel kommt und sich der Flash einschaltet, darf man als Fan der DC Comics durchaus verwirrt sein, stammen die vier doch aus völlig unterschiedlichen Universen. So oder ähnlich wird es aber beim von NetherRealms entwickelten Prügelspiel „Injustice: Götter unter sich“ zugehen, das hierzulande am 19. April 2013 erscheinen soll.

Das DC Universum schlägt zurück

Bisher ist nur wenig bekannt von der Story, die sich um Batman, Superman und den Joker dreht. Die Bevölkerung des DC Universums ist in zwei Lager gespalten: Auf der einen Seite die Batman-Jünger, mit dem Fledermaushelden als Anführer, auf der anderen Seite die Superman-Anhänger, die wohl direkt aus Metropolis eingeflogen wurden. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte von „Injustice: Götter unter sich“ wird der Joker sein. Das lässt zumindest eine Vorschauversion vermuten, die aber nur einen kurzen Ausblick auf die mehr als fünf Stunden Dialoge und Zwischensequenzen gibt. Die bestehen übrigens zum größten Teil aus Spielgrafik, die der aktuellen Konsolengeneration und der Wii U wohl einiges, wenn nicht alles, abverlangen wird.

Sexy Grafik und donnernde Bässe

Injustice sieht top aus und hört sich auch so an. Statt wie andere Comicprügler auf mehr oder weniger überzeichnete Grafik zu setzen, versucht man, den Superhelden ein realisitisches Aussehen zu verleihen. Im Falle von Batman hat das bei Arkham City auch schon gut geklappt und sein Pendant aus Injustice sieht gefühlt sogar noch ein Stück besser aus. Die ansonsten statischen Hintergründe werden durch kleine Animationen und viele Details aufgewertet und sollen sogar das Kampfgeschehen beeinflussen. So kann Superman seine Widersacher auf höhere Ebenen befördern und hinterherfliegen und Batman sein getreues Gefährt für fiese Raketenattacken missbrauchen. Der Sound ist stark basslastig, bringt aber die Wucht der Schläge schön zur Geltung. Immerhin handelt es sich um Superhelden, die etwas mehr Kraft haben als der Durchschnittsprügler.

Kaum Überraschungen bei der Steuerung

Die Steuerung der Vorschauversion mag bisher kaum überraschen. Per Stick- und Buttonkombinationen werden brachiale Combos getriggert, es gibt ein Prioritäts- und Verteigungssystem und eine EX-Leiste, die sich langsam füllt und für besonders harte Spezialmanöver benutzt wird. Hier macht Injustice keine Gefangenen und liefert bewährte Prügelkost. Auch die sporadisch auftretenden Minispiele (nur im Story-Modus) werden wohl nicht für eine neue Genrereferenz sorgen. Man kann sich aber sicher sein, dass die Charaktere ordentlich ausbalanciert sind und es keine Ryus (Hadouken) oder Capoeira-Eddys gibt, bei denen man durch simples Button-Mashing gewinnt.