Killzone 2 Test: Der neue Referenz-Shooter für die PS3?

Killzone 2 ist mit Sicherheit eines der am sehnsuchtsvollsten erwarteten Spiele auf der Playstation 3. Erhofften sich doch viele davon einen Shooter, der die NextGen-Konsole endlich mal ans technische Limit führt und den Xbox 360-Konkurrenten Halo 3 in den Schatten stellt. Ein Blick auf die Tests zeigt, dass das Unterfangen nur beinahe als gelungen bezeichnet werden darf.

Die Tester sind sich im Grunde einig: Realistischer hat Krieg auf der Konsole nie ausgesehen – und dafür muss man schließlich auch die fehlende Jugendfreigabe in Kauf nehmen. So lobt etwa Golem explizit den Detailreichtum der Objekte und Charaktere, die Lichteffekte und die real wirkenden Animationen, und auch Gamona vermerkt „superbe Rauch- und Staubeffekte“. Das alles müsse man allerdings auch mit gar nicht seltenen Nachladezeiten bezahlen.

Aber die Optik ist ja bekanntlich nur die halbe Miete, und gerade Shooter leben von einer präzisen Steuerung. An diesem Punkt liegt bei Killzone 2 gewissermaßen der Hund begraben. Denn die Entwickler haben offenbar absichtlich eine gewisse Trägheit beim Zielen eingebaut. Golem bewertet diese als realistisch, wenn auch ungewöhnlich, andere Tester finden harschere Worte. Für Gamona ist dies ein „schwerer Makel“, Planet Playstation vermerkt, gerade eSportler dürfte dies wohl stören. Die Spielzeit im Einzelspielermodus wird mit rund 9 Stunden bemessen, der Multiplayer-Modus fessele dann durch recht abwechslungsreiche Gestaltung noch einmal ein paar Wochen. Einen Koop-Modus hingegen vermisst man überall.

Als Fazit lässt sich herausstellen: Man zeigt sich überall beeindruckt von den technischen Möglichkeiten, die Killzone 2 vor Augen führt. Allein dafür und für das „intensive Mittendrin-Erlebnis“ (Golem) sei das Ganze einen Kauf wert. Aber perfekt ist Killzone 2 offenbar noch lange nicht, seien doch beispielsweise „Bosskämpfe, Waffen und Gegnervielfalt … bestenfalls Durchschnitt“, wie Cynamite es ausdrückt. Dennoch, die Wertungen bewegen sich überall um die 90%-Marke. Also wohl ein Pflichtkauf für das erwachsene Publikum.

4 Gedanken zu „Killzone 2 Test: Der neue Referenz-Shooter für die PS3?“

  1. Möchte mir KILLZONE2 holen, aber bin mir nicht so sicher – bin ja auch so ein Call of duty Hardcore zocker. Aber ich habe viel über KILLZONE2 gelesen und auch die Demo gespielt. es was gut. ich glaube, ich hole mir das auch mal. aber 70 euro ist schon ein teurer preis. Aber Call of duty 6 wird alles toppen – hoffe ich ja mal. Haha.

  2. mein persönlicher killzone 2 test fällt durchweg positiv aus. komme super gut mit der steuerung klar. logo, muss man halt üben, aber irgendwann geht es, und dann ist killzone 2 halt nur noch geil. vor allem natürlich die grafik. glaube, da kommt derzeit auf der ps3 nichts anderes annähernd heran. killzone 2 rules!

  3. Anfangs dachte ich auch, Killzone2 könnte der neue Referenz-Shooter werden. Nach dreimal spielen ist bei mir aber Ernüchterung eingetreten. Die Grafik mag ja gut sein. Die Steuerung aber ist einfach nur nervig. Ich habe gar keinen Reiz mehr Killzone2 überhaupt weiter zu spielen. Die Referenz ist und bleibt Call of Duty. Aber scheinbar sind alle Spielehersteller so neidisch auf Call of Duty, dass sie partout die Steuerung anderst machen müssen. Als Vergleich werden Autos ja auch verschieden gebaut, aber sie lassen sich alle auf die selbe Art bedienen. Ich hatte jedenfalls noch nie ein nerviges Gefühl, weil sich ein Auto anderst, oder gar nicht, fahrbar war. Würd sich Killzone2 so steuern lassen wie Call of Duty, wäre ich begeistert. Call of Duty 6 wird der neue Referenzshooter für dieses Jahr. Nur weil Killzone2 bereits vor Jahren angekündigt wurde und ein Riesenhype darum gemacht wurde, muss man es jetzt nicht künstlich noch mehr hochpushen. Es ist zwar grafisch schön gemacht, aber das ist dann leider auch schon alles.

  4. ist doch geil, wenn in killzone2 die steuerung sich mal anders anfühlt als bei allen anderen shootern. verstehe nicht, warum das in tests kritisiert wurde.

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