Medion Akoya P5320D (MD8358) Test: Aldi-PC auch für Spiele geeignet?

Der Februar 2011 beginnt bei Aldi gleich mal mit einem PC-Angebot. Sowohl Aldi Nord als auch Süd haben den Medion Akoya P5320D (MD8358) ab dem 3.2. im Programm. Der Preis von 499 Euro klingt für viele sicherlich ziemlich verlockend. Ist nur die Frage: Taugt der Aldi-Computer denn auch etwas?

Klar sollte jedem sein: Für 500 Euro wird man keinen High-End-Rechner bekommen, weder bei Aldi noch sonst irgendwo. Insbesondere, wer auf neueste Games wert legt muss im Allgemeinen das Doppelte bis Dreifache hinblättern um richtig gut ausgerüstet zu sein. Trotzdem: Ganz mau ist der Medion Akoya P5320D (MD8358) nicht. Immerhin ist ein Vierkern-Prozessor namens AMD Athlon II X4 640 verbaut, bei dem jeder Kern mit 3 Gigahertz getaktet ist. Als Schwachpunkt für Spiele dürfte die Radeon HD 6670 Grafikkarte gelten. Die kommt mit 512 MB Speicher daher, was gerade mal durchschnittlich ist. Und es handelt sich natürlich nicht um eine wirkliche High-End-Grafikkarte, so dass man mit Direct X 11-Games seine Probleme kriegen wird.

Im ausführlichen Medion Akoya P5320D (MD8358) Test bei Computerbild schneidet der Aldi-PC zwar insgesamt knapp mit „gut“ ab, aber selbst hier (und Computerbild ist bekannt für sehr positive Medion-Tests) merkt man an, dass es bei aufwendigen Games zu Rucklern kommt. Flüssiges Spielen sei mit durchschnittlich gemessenen 25 Frames / Sekunde möglich gewesen – auch das kein Spitzenwert. Die Spieleleistung lag laut Computerbild Heft 4/ 2011 bei 30 fps unter DirectX 9, 23 fps unter DirectX 10 und 21 fps unter DirectX 11, wofür es die Einschätzung „noch schnell“ (Note 3,41) gab. Aber wie gesagt, mehr kann auch keiner für 499 Euro erwarten. Immerhin scheint die sonstige Ausstattung (u.a. 4 GB RAM, 1,5 TB Festplatte, 1 USB-3.0-Anschluss) ordentlich auszufallen.

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