Megaupload geschlossen – Filesharing-Dienst offline durch FBI-Sperre

Der Filesharing Hoster “Megaupload”, der unter der Führung von Kim Schmitz stand, wurde nun geschlossen. FBI und das Justizministerium teilten mit, dass ca. 500 Millionen Dollar Schaden durch Urheberrechtsverletzungen entstanden sein sollen.

Megaupload Limited und Vestor Limited sowieso mehrere Personen stehen nun vor einer Klage, die zwischen 5 und 20 Jahren Haft für die einzelnen Teilhaber bedeuten könnten.

Das Prinzip von Megaupload funktionierte durch den massenhaften Upload urheberrechtlich geschützter Daten durch Nutzer, welche zudem finanziell entsprechend entlohnt wurden, wenn die Nachfrage hoch war war.

Kim Schmitz (37 Jahre) (auch bekannt als Kim Dotcom, Kim Tim Jim Vestor) samt Co-Gründer Ortmann wie auch deren Marketing-Assististent Finn Batato wurden als Chefs von Megaupload ebenso angeklagt wie verschiedene andere Mitbegründer und Grafikdesigner.

In den Niederlanden, Kanada und den USA wurden diverse Server abgeschaltet und beschlagnahmt. Bei den über 20 Razzien, die in insgesamt 8 Ländern erfolgten, wurden Sachwerte im Umfang von 50 Mio Dollar aufgegriffen.

Der Zeitpunkt der Schließung des Portals dürfte klar im Zusammenhang mit den neuen US-Internet-Gesetzes-Entwürfen stehen, die sich offiziell nur gegen Piraterie richten sollen. Doch gestern hatte Wikipedia USA bereits durch ihren Offline-Protest klargemacht, dass von verschiedenen Seiten Bedenken bestehen, dass die neuen Gesetze einen deutlich größeren Umfang haben werden als von der Regierung propagiert.

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