Nintendo: Gebrauchte Games nicht im Interesse der Spieler

Logo: Nintendo

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Dass Spielehersteller mitunter eine etwas andere Sicht auf die Dinge haben, als der gemeine Gamer, ist sicher keine Überraschung. Dennoch immer wieder spaßig, mit welchen Argumenten das eigene Geschäftsfeld verteidigt wird.

In einem Interview mit Venturebeat gab Reggie Fils-Aime von Nintendo zu Protokoll, Gebraucht-Spiele seien keinesfalls “im Interesse der Konsumenten”. Er führt aus, der Spieler wolle schließlich alle Aspekte der Spiele ausschöpfen und einige hätten lange Halbwertzeiten. Da kann man ihm natürlich recht geben, auch wenn es mit Sicherheit auch genügend Gegenbeispiele gibt.

Etwas obskur wirkt allerdings die Behauptung des Nintendo-Mannes, es gebe eigentlich so gut wie keine florierenden Gebrauchtwaren-Märkte – er nennt hier Bücher, CDs und DVDs als Beispiele. “Used books have never taken off.” Wohl noch nie über einen Trödelmarkt geschlendert, und Ebay und Co. gibt es vermutlich auch nicht… Und wieso sollte es eigentlich nicht im Interesse des Käufers sein, weniger Geld für ein Spiel auszugeben, das nur leichte Gebrauchsspuren aufweist und ansonsten identisch mit einem neuen ist?

Was denkt ihr zum Thema Gebrauchtspiele? Selbst schon genutzt? Tolle Sache? Oder lieber Originale kaufen?

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