PS Vita Speicherkarten: Pflicht für einige Spiele

Bisher war man davon ausgegangen, dass die PS Vita, wenn sie 2012 in Deutschland erscheint, mit handelsüblichen Speicherkarten bestückt werden kann, um den Speicherplatz zu erweitern. Dies wird nun offenbar doch nicht der Fall sein, stattdessen plant Sony ein proprietäres Format.

Man kennt es von Sonys hauseigenen Memory-Sticks: Sie sind relativ teuer und für kaum etwas anderes als die Sony-Produkte zu gebrauchen. So ähnlich scheint das auch mit den PS Vita Speicherkarten zu laufen, wie aktuelle Meldungen bestätigen. Für Preise zwischen rund 20 Euro für 4 GB und 90 Euro für 32 GB sind diese Speicherkarten geplant. Darauf landen dann u.a. Patches, DLCs. Speicherstände oder runtergeladene PSN-Games – bei manchen soll das sogar verpflichtend der Fall sein.

Und warum das Ganze? Laut aktuellen Infos soll mit den PS Vita Speicherkarten u.a. verhindert werden, dass fremde Firmwares aufgespielt werden können, also ein Schritt gegen die Raubkopierer und Homebrew-Szene. Ob das tatsächlich hilft, bleibt abzuwarten. Interessierte können zumindest schon mal ein paar zusätzliche Euro beiseite legen – die PS Vita selbst ist ja auch nicht gerade ein Schnäppchen mit bis zu 300 Euro Einführungspreis.