Resident Evil 5 Test – Atemberaubender Shooter? (PS3, Xbox 360)

Screen: Capcom
Screen: Capcom

Chris Redfield ist wieder unterwegs – Resident Evil geht in die fünfte Runde, zunächst nur auf PS3 und Xbox 360. Tests sind sich weitestgehend einig: Der Horror-Shooter definiert des Genre zwar nicht gerade neu, dennoch kann Resident Evil 5 weitestgehend begeistern.

In Afrika steigt der Kampf gegen Bioterroristen bzw. deren Hinterlassenschaften: blutrünstige Gegner, die nur deshalb so bösartig drauf sind, weil sie infiziert wurden. In Kooperation zwischen Redfield und seiner Begleiterin, der gut trainierten Sheva Alomar, muss dieser Alptraum überstanden werden, und jeder Schritt in Resident Evil 5 kann dabei der Letzte sein, denn stets lauert die Gefahr.

Das Spielgeschehen wurde dabei flüssig und technisch fast perfekt in Szene gesetzt. So lobt man beispielsweise bei Gamona die „herausragende Optik“, Gamepro sah „die besten Explosionen […] seit langer Zeit“ und Computerbild Spiele 4/2009 vergab für Grafik und Sound Note 1. Cynamite hingegen fand zumindest am Soundtrack einen kleinen Makel: ein richtig eingängiges Thema fehle Resident Evil 5, so die Tester.

Nicht ganz einig war man sich bei der Steuerung: Während CoBi Spiele nichts zu meckern findet, meint Cynamite zwar Verbesserungen zum Vorgänger-Teil auszumachen, dennoch sei alles noch „suboptimal“ weil träge. Und Gamona bemängelt das „umständliche“ Inventarsystem.

Was aber alle anmerken: Der Koop-Modus ist ein echter Bringer. Dafür sind die Levels zwar abwechslungsreich aber auch recht geradlinig. Und von der Story darf man auch keine oscarreifen Neuigkeiten erwarten. Alles ist relativ konservativ inszeniert, und der Vorgänger Resident Evil 4 wird nicht wirklich in den Schatten gestellt. Dennoch reicht es für durchgängig sehr gute Wertungen zwischen 88 und 93% bzw. Note 1,49 (CoBi Spiele).