The Last Story Kritiken: Flop oder Meisterwerk? Nintendo Game der Woche

In der kommenden Woche erscheint The Last Story für die Nintendo Wii. Einige Screenshots und Trailer sind bereits im Netz zu finden. Gerade Rollenspiel-Fans warten sehnsüchtig auf den Release. Das Spiel scheint die großen Erwartungen erfüllen zu können.

Action- und Rollenspiel – Kein festgelegtes Genre

Das Spiel kann keinem Genre exakt zugeordnet werden. Es ist vielmehr ein Mix aus einem Action- und Rollenspiel. Zu Beginn des Spiels übernimmt der Spieler die Kontrolle über den Söldner Elza. Mit diesem muss er sich durch Horden von Gegnern kämpfen. So ist The Last Story am Anfang ein reines Actionspiel. Die Ausrüstung, sowie die Waffen können und müssen mit der Zeit verbessert werden, will der Spieler im Spiel voran kommen. Dabei ist die Spielkamera über der Schulter des Charakters angelegt. Dies ähnelt stark der Steuerung von Resident Evil 4. Dies gilt auch für den Kampf. Mit einer Taste werden die Angriffe ausgeführt, mit der Anderen muss gegnerischen Angriffen ausgewichen werden.

Last Story – Verzwickte Story

Die Geschichte dreht sich um den Söldner Elza, der in der Stadt Ruli landet. Unterfüttert wird die fulminante Geschichte durch viele Filmszenen. In der Stadt kann sich der Spieler vollkommen frei bewegen. Jedes Haus kann betreten, jeder NPC angesprochen werden. Die Dialoge sind gut geschrieben und passen sich der Atmosphäre des Spiels wunderbar an. Durch das Erkunden können Erweiterungen für die Waffen und Ausrüstungen gefunden werden. Ignoriert der Spieler von The Last Storydiese Möglichkeit, wird er im Spiel nicht voran kommen. Damit Handwerker und Waffenschmiede die Items verbessern können, werden neben dem Gold spezielle Gegenstände benötigt. Damit diese speziellen Gegenstände benutzt werden können, muss der Spieler diese identifizieren lassen. Elza ist also nicht allwissend. Im Gegenteil: Der Spieler entdeckt gemeinsam mit ihm die Welt um die Stadt Ruli.

Wenige Bugs, störrische Kamera

Die Kamera ist nicht immer optimal ausgearbeitet. So bleibt sie an Gegenständen hängen, was vor allem in Innenräumen stören kann. Die Grafik ist ein wenig schlicht geraten. Braun- und Grautöne dominieren die Szenerie. Die Rollenspielelemente kommen zu Beginn des Spiels ein wenig zu kurz. The Last Story wirkt zu Beginn wie ein reines Actionspiel. Erst im späteren Verlauf der Geschichte nehmen die Rollenspielelemente mehr Raum ein. Eine Besonderheit des Spiels ist die Geschwindigkeit. Alles läuft unfassbar schnell ab. Während der Kämpfe muss der Spieler seine volle Konzentration an den Tag legen. Dabei geht die Übersicht nicht verloren.

Elza – Ohne Magie geht es nicht

Natürlich kann Elza auch zaubern. Die magischen Fähigkeiten unterteilen sich in Angriff und Abwehr. So können Heilzauber gesprochen werden, um die Lebenspunkte von Elza wieder aufzufüllen. So ist The Last Story der Mix aus einem Action- und Rollenspiel gelungen.