Wolfenstein II mit interessanter Spielmechanik

Wolfenstein II reizt den Gamer mit einer interessanten Spielmechanik. Es ist ein Anspruch, sich an diese zu gewöhnen.

Spielgestaltung bietet neue Ansprüche

The New Colossus, Wolfenstein II, ist der spannungsvoll erwartete Nachfolger von Wolfenstein. Seit dem 27. Oktober 2017 gibt es ihn im Handel. Der Spieler wird in ein durch das Regime kontrolliertes Amerika geführt. Seine Aufgabe besteht darin, mutige Anführer der zerschlagenen Widerstandsbewegung zu einen und gemeinsam gegen die Junta zu kämpfen. Die Kampfplätze sind ikonisch amerikanische Schauplätze. Dem Spieler obliegt es, diesen Würgegriff zu brechen. User beschreiben Wolfenstein II als eine gute Weiterführung der ersten Teile, meinen jedoch, die Umstellung der Spielmechanik im Vergleich zu den Vorgängern sei etwas ungewohnt. Man musste sich erst „einspielen“, was etwas anspruchsvoll wäre. Doch dann macht das Spiel einen guten und durchdachten Eindruck. Das Auskommen mit der Spielmechanik erfordert aber doch einigen Aufwand. Einige User beschrieben das als Gewöhnungsfaktor, den es zu meistern gibt.

Weniger Gesundheitspunkte, aber trotzdem Spaß

Gameheld B. J. ist zum Spielbeginn im Rollstuhl unterwegs. Für einen amerikanischen Freiheitskämpfer machen Rollstuhl oder Beine aber kaum einen Unterschied. B. J. im Rollstuhl bewegt sich auf den Tastendruck hin geschmeidig und flink, ganz wie sonst auch. Sogar relativ hohe Türschwellen bereiten keine Schwierigkeiten. Spielerisch ist das sinnvoll, aber wenig realistisch. Der Spieler muss deshalb erst einmal die eigene Hemmschwelle im Kopf überwinden. Denn normalerweise besitzt ein Rollstuhlfahrer solche Fähigkeiten nicht. Für das Spiel ist die Beweglichkeit jedoch sinnvoll. Ohne diese wäre der Held schnell im Jenseits. Zudem ist B. J. kein Einzelkämpfer. Vier DLC-Abenteuer mit neuen Helden bereichern Wolfenstein II. Statt der üblichen 100 Gesundheitspunkte erhält der Spieler dadurch lediglich 50.

Flüssiges Spiel

Insgesamt spielt sich Wolfenstein II: The New Colossus aber flüssig. Die Spring-, Lauf- und Kampfanimationen reagieren stabil. Leichenfunde lenken die Aufmerksamkeit der Soldaten auf die Suche nach dem Mörder. Neben normalen und gängigen Missionen muss der Spieler aber auch zeitraubende Dinge erfüllen, z.B. Schweine füttern. Diese Aufgaben stellen aber nur Nebenmissionen dar. Der Spieler darf entscheiden, ob er das unbedingt erledigen möchte.