XBox One erhält zusätzliche Ressourcen aus der Cloud

Mit der XBox One führt Microsoft ein Cloud-System ein, welches die Konsole leistungsfähig halten soll. Außerdem hat das Unternehmen Informationen zur Freundesliste offenbart.

Immerhin zehn Jahre soll die XBox One durchhalten und als High End Konsole von Microsoft gelten. Damit die Konsole in dieser Zeit nicht im Bereich der Hardware irgendwann zum alten Eisen gehört, hat sich Microsoft etwas einfallen lassen. Die Cloud soll die entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Konsole spielen. Über Updates sollen so neue Ressourcen direkt aus dem Netz nachgeliefert werden. Diese sollen Schritt für Schritt für eine Leistungsverbesserung bei der Konsole sorgen. Vize-Präsident von Microsoft Phil Harrison äußerte sich in dem Magazin MCV zu den Plänen. Seiner Meinung nach sei es mit Hilfe des Cloud-Konzeptes möglich, die Konsole regelmäßig mit neuen Funktionen sowie mit erhöhter Leistung zu versorgen. Auf diese Weise werde sie lange frisch bleiben.

Video zeigt erstmals neues Freundesystem und Interface

Neben den neuen Fakten rund um das Cloud-System gibt es auch erstmals Einblicke in die neue Nutzeroberfläche und das Freundesystem der XBox One. Befürchtungen, die alte Freundesliste der XBox 360 werde beim Wechsel verschwinden, sind übrigens angesichts des neuen Systems unberechtigt. Die Freundesliste wird komplett übernommen, sofern sich ein Nutzer mit seinem XBox Account einloggt. Microsoft erlaubt bei seiner Konsole 1000 Freunde und unendlich viele Follower. In einem Aktivitätenfeed können Nutzer sehen, was ihre Freunde gerade so treiben. Dieser kann auf der rechten Seite angepinnt werden und ermöglicht so einen kompakten Überblick über das, was Freunde aktuell tun. Beim eigenen Profil verspricht Microsoft eine gute Kontrolle über die eigenen Daten. So sollen Nutzer selbst entscheiden können, welche Daten tatsächlich veröffentlicht werden und welche geheim bleiben. Bei Freunden und Follower macht Microsoft vor allem den Unterschied, dass Follower wesentlich weniger Informationen sehen können als Freunde.

Multiplayer-Spiele sollen dank Smart Match besser werden

Außerdem hat Microsoft die „Challenges“ eingeführt, mit denen sich Nutzer untereinander messen können. Dies erfolg im Gegensatz zu den vorher eingeführten Achievements in einem bestimmten Zeitrahmen. Eine Verbesserung soll zudem das Smart Match System bringen, welches vor allem im Multiplayer-Bereich Verbesserungen mit sich bringen soll. So lernt das System über das Spielverhalten und den Ruf des Spielers im Laufe der Zeit immer mehr. Auch soll es kein Warten mehr innerhalb der Lobbys geben.

Unterhaltung steht bei der XBox One im Vordergrund

Mit der XBox One will Microsoft den Fokus nicht nur auf das Spielen, sondern auf die Unterhaltung im Wohnzimmer legen. Deshalb bietet die Konsole wesentlich mehr als das Installieren und Nutzen von Spielen. So kann unter anderem auf IPTV-Dienste, Musik, Videos und das Internet zugegriffen werden. Außerdem wurde mit Kinect eine ausgefeilte Sprach- und Gestensteuerung entwickelt. Am 21. November 2013 soll die Konsole dann endlich auf den Markt kommen. Microsoft musste im Vorfeld mit viel Kritik leben. Grund war vor allem die Auswertung von Kinect-Daten für personalisierte Werbung. Mittlerweile hat das Unternehmen jedoch klar gestellt, mit den Daten der eigenen Kunden sorgsam umzugehen. Die Konsole muss sich mit der PlayStation 4 messen, die eine Woche später als Microsofts High-End Konsole in den Handel kommt.